Werter Besucher,
insgesamt werden in unserem Museum unter 13 Hauben Informationen zur Stadt- und Industriegeschichte gegeben.

Im Folgenden stellen wir 2 Hauben und unsere Hutprobierstationen vor:

„In 80 Schritten zum Hut“

Die mit ca. sieben Meter längste Haube des Stadt- und Industriemuseums informiert Sie in drei Teilen. Die 1. Zeitleiste gibt Auskunft über die Anzahl der Beschäftigten in der Gubener Hutindustrie und die Anzahl der angefertigten Hüte. In dem Schaukasten sehen Sie viele Materialien, die zur Herstellung eines Hutes benötigt wurden, z.B. verschiedene Kaninchenfelle, Bürsten oder Haifischhaut, um nur einige zu nennen. Die 2. Zeitleiste, in der kleine Monitore eingearbeitet sind, verdeutlicht z.B. durch Fotos und Erklärungen die Arbeitsschritte.

Zur Hutherstellung aus Wolle oder Haaren waren ca. 80 Arbeitsschritte notwendig: von der Vorbereitung des Materials, über das Fachen, Filzen und Formen, bis hin zum Garnieren. Daran hat sich seit Jahrhunderten nichts geändert, auch, wenn inzwischen Maschinen eingesetzt werden. Dennoch – ein Hut braucht seine Zeit. Für 200 Stück derselben Qualität (Partie) ca. 4-6 Wochen. Wenn Sie noch mehr über die verschiedensten Arbeitsschritte erfahren möchten, dann besuchen Sie unser neues Stadt- und Industriemuseum in der Gasstraße 5!

„Den Fluß entlang - Ansichten vor und nach 1945“

In dieser Haube bewegt sich der Besucher sprichwörtlich „durch die Neiße“. Auf der einen Seite des Flusses ist Guben, auf der anderen Seite ist Gubin mit all seinen Informationen zur Geschichte mittels historischer Ansichtskarten dargestellt. Im 19. Jahrhundert wird Guben zur Industriestadt. In der Vorstadt westlich der Neiße ragen Schornsteine des Industrieviertels ´gen Himmel, Neubauten entstehen. 1926 leben hier über 40 000 Menschen. Von den Nationalsozialisten zur Festung erklärt, wird die Stadt im zweiten Weltkrieg stark zerstört. Nach der Teilung Gubens und der Vertreibung der Deutschen aus dem nun polnischen Gubin müssen 2 neue Städte aufgebaut werden. Die Neiße ist Grenzfluss.

Probierhuthaube: „Haben Sie ein Hutgesicht”?

Unter dieser Haube kann der Besucher virtuell Kopfbedeckungen aller Art von witzig bis edel anprobieren und herausfinden, ob man ein Hutgesicht hat oder nicht. Ein großer Spaß für Jung bis Alt.

„Echte Hutprobierstation“

Aus der Vielzahl der in Regalen liegenden Kopfbedeckungen kann der Besucher diese vor einem großen Spiegel aufprobieren und so herausfinden, welcher Hut zu ihm passt und wer will, dies auch fotografisch festhalten. Auch dies ist ein großer Spaß für Jung bis Alt.

Ansicht: Museum Grundriss

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